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Die heutige Landschaft entsteht

17'000 v.Chr.

Die letzte Eiszeit – die Würm-Eiszeit – dauert bis etwa 17'000 vor Christus. Dann beginnt sich das Eis langsam zurückzuziehen. Die Region Schaffhausen und das Weinland werden wieder eisfrei. Aber bis sich neue Vegetation durchsetzen kann, vergehen nochmals etwa 1'000 Jahre. Dann wandern Ulmen, Linden, Ahorn und Esche ein, ab etwa 5'000 vor Christus dominieren Buchen. Auch die Tierwelt nimmt an Artenreichtum wieder zu. Hirsche, Wildschweine und Rehe ergänzen – und verdrängen – Rentier, Pferd und Wildrind. Es entwickelt sich in etwa die Flora und Fauna, die uns heute noch vertraut ist.
Der Rückgang des Gletschers erfolgt nicht kontinuierlich. Immer wieder kommt es zu Stillständen. Während dieser Stillstände bilden sich an der Gletscherzunge besonders grosse Ablagerungen. Auf eine solche Stillstandsphase – man spricht vom Langwiesen-Stadium – geht der Fenisberg zurück.
Altertumshistoriker vermuten, dass der Name des Fenisberg auf das lateinische „finis“ zurückgehe und somit Grenze bedeute. Dies deute darauf hin, dass der Fenisberg eine Grenze zwischen zwei römischen Districten gewesen sei. Das ist möglich. Bewiesen ist dies allerdings nicht.



Der Fenisberg

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