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Neue Strassen für den wirtschaftlichen Aufschwung

1831

Die liberale Revolution von 1831 ist der Anfang einer neuen zürcherischen Zeitrechnung. Die konservativen, beharrenden Kräfte versinken für Jahre in der Bedeutungslosigkeit und die liberale Regierung führt zahlreiche, wegweisende Neuerungen ein. Dazu zählen Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur, denn für die Zürcher Regierung ist klar, dass eine gute Verkehrsinfrastruktur eine wesentliche Voraussetzung für wirtschaftlichen Aufschwung ist.

Zunächst steht der Strassenbau im Fokus. Das Zürcher Strassennetz ist in einem lamentablen Zustand und der Kanton Zürich drängt auf baldige Verbesserung. 1837 wird eine neue Strasse nach Langwiesen und bis an die thurgauische Grenze gebaut. Ein Jahr später wird die alte Strasse nach Andelfingen erweitert und zum Teil neu verlegt. Gleichzeitig werden die ersten Poststellen geschaffen. Vor allem aber wird an Stelle der bisherigen Hauptverbindung nach Winterthur und Zürich, der Adlergasse, eine neue Hauptstrasse mit nur 3 - 4 % Steigung angelegt. Diese Strasse verbessert die Verkehrsverbindung von Schaffhausen nach Winterthur erheblich.



In den 1830er Jahren werden die Strassenverbindungen deutlich
verbessert, was den wirtschaftlichen Aufschwung begünstigt.

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