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Ersterwähnung des Hilari

1831

Der Hilari-Brauch wird ausschliesslich in Feuerthalen und Langwiesen, Flurlingen und Uhwiesen gefeiert. Diese vier Dörfer haben gemeinsam das mittelalterliche Amt Uhwiesen gebildet. Der Hilari ist einer der ältesten noch praktizierten Volksbräuche der Schweiz. Nicht genau bekannt ist, wann er effektiv entstanden ist. Indizien reichen bis ins Mittelalter zurück. Die erste schriftliche Erwähnung taucht erst 1831 auf. In der Disziplinarverordnung zum zürcherischen Schulgesetz von 1831 werden den Gemeinden am Kohlfirst drei schulfreie Tage für den Hilari zugestanden. Diese Regelung ist nicht nur der erste offizielle Hinweis auf den Hilari; sie beweist zudem, dass der Hilari in den vier Dörfern im frühen 19. Jahrhundert bereits so stark verankert war, dass die damals streng durchgesetzte Schulpflicht für den Hilari durchlöchert wird. Sie zeigt zweitens, dass der Hilari schon damals ein für die Jugend besonders wichtiges Fest gewesen ist.

Hilari war schon immer vor allem ein Fest der Kinder und der Jugend.
Hilari war schon immer vor allem ein Fest der Kinder und der Jugend.

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