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Sutermeister – ein berühmter Komponist wird geboren

1910 – 1995

Am 12. August 1910 wird Heinrich Sutermeister in Feuerthalen als Sohn des reformierten Pfarrers Friedrich Sutermeister und seiner Frau Marie geboren. Sutermeister sollte später zu einem der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts werden.

Nach ersten Kindheitsjahren zieht die Familie nach Basel, wo Sutermeister das Humanistische Gymnasium besucht. Als Fünfzehnjähriger bringt er in der Dorfkirche von Wattenwil seine erste Komposition zur Aufführung – ein Präludium für die Orgel. In der Folge studiert Sutermeister in Basel, Paris und München. Sein erster grosser Erfolg als Komponist ist die «Schwarze Spinne» nach Jeremias Gotthelf, die er 1936 als radiophonisches Werk für Radio Studio Bern schreibt. Der Durchbruch gelingt ihm 1940 mit der Oper „Romeo und Julia“, die 1940 an der Semperoper in Dresden uraufgeführt wird. Es folgen – ebenfalls mit grossem Erfolg – «Die Zauberinsel» nach Shakespeare, «Niobe» und zahlreiche weitere Werke. In den sechziger Jahren beginnt sein Stern zu sinken. Aber Sutermeister komponiert unentwegt weiter. 1988 schreibt er sein letztes Werk; ein «Gloria» für Sopran, gemischten Chor und Orchester als Auftragswerk von Jeune Helvétia in Morges. Hier hat er bereits 1942 seinen Wohnsitz genommen. Am 16. März 1995 (nach Wikipedia und HLS) stirbt er in seiner Residenz in Vaux-sur-Morges.

Heinrich Sutermeister auf einer Aufnahme aus dem Jahr 1982.
Heinrich Sutermeister auf einer Aufnahme aus dem Jahr 1982.

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