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Eine Kirche für die Katholiken

1962 – 1971

Die Katholiken bilden in Feuerthalen lange Zeit eine deutliche Minderheit. Ihren Glauben müssen sie in den Pfarreien St. Maria Schaffhausen und Hl. Kreuz Neuhausen pflegen. Mit der Zeit aber wächst die katholische Gemeinde Feuerthalens, weil zahlreiche Einzelpersonen und Familien aus katholischen Kantonen und dem Ausland in den Ort ziehen. Sie finden hier erschwinglichen Wohnraum und im nahen Schaffhausen Arbeit.

1962 rufen die Katholiken die Kirchenbaustiftung St. Leonhard ins Leben. Erste Ideen einer eigenen, dauerhaften Kirche müssen wegen der hohen Kosten verworfen werden. Man entscheidet sich für einen provisorischen Holzbau, der 1966 eingeweiht werden kann. Bereits im Vorjahr ist das katholische Pfarr-Rektorat gegründet und ein eigener Pfarrer nach Feuerthalen berufen worden. 1971 wird das Pfarr-Rektorat zu einer eigenen Pfarrei erhoben.

Die provisorische Holzkirche macht dem Bonmot „Providurium“ aller Ehre, dient sie der katholischen Kirchgemeinde doch stolze 40 Jahre. Erst im Jahr 2006 wird sie durch ein neues, architektonisch gelungenes Kirchenzentrum ersetzt, das genügend Platz für die vielfältigen Bedürfnisse der Pfarrei bildet. Seit 2011 bilden die Pfarreien Feuerthalen, Stammheim-und Kleinandelfingen einen gemeinsamen Seelsorgeraum, der das ganze Weinland umfasst (ohne Rheinau, das mit seiner barocken ehemaligen Klosterkirche eine eigene Pfarrei bildet).

2006 ersetzt das neue Kirchenzentrum St. Leonhard die alte, provisorische Holzkirche
2006 ersetzt das neue Kirchenzentrum St. Leonhard die alte, provisorische Holzkirche

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