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Hilari

ein alter Brauch im Zürcher Ausseramt

Seit mehr als 600 Jahren feiern die vier äussersten Dörfer im Norden des Kantons Zürich den Hilari. Jeweils in der Woche des 13. Januar geht es in Langwiesen, Feuerthalen, Flurlingen und Uhwiesen hoch zu und her.

Die Sage der Schlossfrau Bertha zu Laufen ist weitläufig bekannt. Werfen wir darum einen Blick auf einige andere, nicht minder interessante Aspekte.

Ein häufiger Wortstamm
Hilarität deutsch veralteter Ausdruck für Heiterkeit, Fröhlichkeit
hilarious englisch vergnügt, übermütig, ausgelassen
hilarity englisch Heiterkeit, Fröhlichkeit
Hilaryterm englisch Im Jahr beginnender Gericthsgermin (Grossbritannien)
    Frühjahrssemester an der Universität in Grossbritannien
hilarité französisch Heiterkeit
hilaritàs lateinisch Heiterkeit, Fröhlichkeit
Hilar   männliche Kurzform zu Hilarius
Hilaria   weibliche Form zum männlichen Hilarius
    Die heilige Hilaria gilt als Mutter der heiligen Afra, die um 304 Starb und in Augsburg begraben ist. Ihr Namenstag ist der 7. August.
Hilarius   männlich zum lateinischen hilaris = heiter, froh
  Ableitungen Hilaire (französisch)
    Hilario (spanisch)
    Ilario (italienisch)
    Lares, Laurentius (lateinisch)
    Larry, Lary (englisch)
Quellen: verschiedene Wörterbücher
 
Hilarion

Der heilige Hilarion, dessen Namenstag am 21. Oktober gefeiert wird, wurde 291 in Thabata bei Gaza in Palästina geboren und starb 371 in Paphos auf Zypern. Er verbreitete das ägyptische Mönchtum in Palästina, Griechenland und auf Sizilien

Quelle: Schweizer Lexikon, Encyclios-Verlag, Zürich, 1947, Band IV, Spalte 38
 
Hilarius

Der Heilige Hilarius wurde um 315 in Poitiers in Westfrankreich geboren und starb am 11. November 367 in der gleichen Stadt. Er war der Sohn heidnischer Eltern. Als Kirchenlehrer war er der bedeutendste lateinische Dogmatiker vor dem abendländischen Kirchenvater Augustinus, der von 354 bis 430 im Hinterland von Karthago in Nrodafrika lebte.

Im Jahre 352 wurde Hilarius Bischof seiner Heimatstadt Poitiers. Als Gegner der Arianer wurde Hilarius von 356 bis 360 nach Phrygien in Westanatolien in der heutigen Türkei verbannt. Dort lernte er die griechische Theologie kennen und wirkte nach seiner Rückkehr für die Verständigung mit den Jungnizäanern (Konzil von Nizäa im Jahre 325). Hilarius verfasste Kommentare und Streitschriften sowie die ersten lateinischen Hymnen oder Lobgesänge Gottes und der Heiligen. Sein Hauptwerk heisst "über die Dreieinigkeit". Neben St. Fridolin ist auch Hilarius Landespatron der Glarner. Sein Fest wird am 13. Januar gefeiert.

Quelle: Schweizer Lexikon, Verlag Mengis + Zier, Luzern, 1992, Band 3, Seite 418
 

Der neuseeländische Alpinist Edmund Percival Hillary wurde am 20. Juli 1991 in Auckland geboren. Er erreichte am 29. Mai 1953 zusammen mit dem nepalesischen Sherpa Tensing Norgay erstmals den Gipfel des höchsten Berges der Welt, den 8882 Meter hohen Mount Everest. Für diese Erstbesteigung hatte Hillary vorher im Wallis trainiert. Er wurde 1953 von der englischen Königin Elisabeth II. als Sir E. P. Hillary geadelt. 1957 leitete der die neuseeländische Trans-Antarktis-Expedition und erreichte 1958 den Südpol. 1960/61, 1963 und 1964 folgten weitere Himalaja-Expeditionen. Seine bekanntesten Werke heissen "ich stand auf dem Everest" (1956) und "Schneemenschen und Gipfelstürmer" (1963). 1985 wurde Hillary zum Botschafter Neuseelands in Indien ernannt.

Quelle: Universal-Lexikon, Silva-Verlag, Zürich, 1988, Seite 288
 
Richard Hillary

Der englische Schriftsteller Richard Hillary wurde 1919 in Sidney geboren und fiel als Pilot bei Dunstable in der Grafschaft Bedfordshire (GB) am 8. Januar 1943. In seinem Fliegerbuch "The Last Enemy" ("Der letzte Feind") beschreibt er die Situation der englischen studierenden Jugend vor und während des Zweiten Weltkrieges.

Quelle: Schweizer Lexikon, Encyclios-Verlag, Zürich, 1947, Band IV, Spalte 44
 
Hillary Clinton

Die 1948 geborene Ehefrau des ehemaligen Präsidenten Bill Clinten (1992 - 2000) heisst mit Vornamen Hillary. Sie ist promovierte Rechtsanwältin.




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